Pressemitteilung 27. Juni 2005

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Presseerklärung des Allgemeinen Fakultätentages (AFT)

Die Universität als offenes System verlangt eine Reduzierung der Regulierungsdichte universitärer Studiengänge und -abschlüsse. Die Universität muss sich wieder auf ihre eigentlichen Aufgaben besinnen: Forschung und Ausbildung.

Das vorrangige Ziel universitärer Studiengänge ist der MA-Abschluss. Nur dieser Abschluss ist in der Lage, den wissenschaftlichen und intellektuellen Nachwuchs zu entwickeln, den unsere Gesellschaft dringend benötigt.

Beim Übergang von der BA- zur MA-Phase sind fächerspezifische Qualifikationen zu berücksichtigen. Jede kapazitäre Quotierung ist abzulehnen.

Im Interesse der Studierenden und einer konkreten Studienberatung sollte spätestens nach einem Jahr eine fächerspezifische Studieneignungsprüfung stattfinden. Lehrerstudiengänge sind auf den Masterabschluss auszurichten und schulformspezifisch zu differenzieren.

Ein BA-Abschluss kann nicht für den Lehrerberuf qualifizieren.

Der Allgemeine Fakultätentag begrüßt das Bund-Länder-Übereinkommen zur Exzellenzförderung. Die deutschen Universitäten bleiben allerdings weiterhin unterfinanziert. Die Länder sind aufgefordert, Worten Taten folgen zu lassen

 

Prof. Dr. Reinhold R. Grimm
Präsident des Allgemeinen Fakultätentages (AFT)

 

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