Presseerklärung vom 13. Dezember 2000

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Jena, 13. Dezember 2000

Allgemeiner Fakultätentag gegründet

 

  1. Am 13. Dezember 2000 hat sich an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena der Allgemeine Fakultätentag als Vertretung der die verschiedenen Fachrichtungen repräsentierenden Fakultäten konstituiert. Er wird von allen 16 Fakultätentagen getragen.
  2. Zielsetzung ist es, den Sachverstand der Fakultäten einzubringen, um die Vielfalt, Eigenständigkeit und Besonderheiten der wissenschaftlichen Disziplinen angesichts der zunehmenden Globalisierung weiterzuentwickeln und so die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Universitätsausbildung zu erhalten und zu stärken.
  3. Die derzeit in der hochschulpolitischen Diskussion vorherrschende Tendenz, den Sachverstand der Fakultäten und ihrer Kenntnis der konkreten Situation in Lehre und Forschung systematisch auszugrenzen und alle universitären Fachdisziplinen nach einem undifferenzierten Schema zu beurteilen, zu strukturieren und zu bewerten, wird der Aufgabe der Universitäten nicht gerecht und gefährdet die künftige Ausbildungsqualität.
  4. Die den Allgemeinen Fakultätentag tragenden Fakultäten stellen sich die Aufgabe, im Interesse der Zukunftssicherung der Universität die notwendige Sachkompetenz und differenzierte Tatsachenkenntnis in die hochschulpolitischen Diskussionen einzubringen. Sie fordern deshalb, an den politischen Entscheidungsprozessen beteiligt zu werden.
  5. Zum Präsidenten des Allgemeinen Fakultätentages wurde Professor Dr. Reinhold R. Grimm (Philosophischer Fakultätentag), zum Vizepräsidenten wurde Professor Dr. Peter M. Huber (Juristischer Fakultätentag) und zum weiteren Mitglied des Präsidiums Professor Dr. Gerhard Lehnert (Medizinischer Fakultätentag) gewählt.

 

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