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Unter Leitung von:
Prof. Dr. Klaus Peter Dannecker, Trier
Prof. Dr. Dr. h.c. Johannes Wildt, Dortmund
Die hochschuldidaktische Weiterbildung findet alle zwei
Jahre statt. Der nächste Kurs ist für das WS 2011/2012
geplant. Die beiden Blockveranstaltungen finden statt vom 06.09. bis
10.09.2011 und vom 21.2. bis 25.2.2012. Nähere Informationen
können per mail eingeholt werden bei:
Prof. Dr. Klaus Peter Dannecker (dannecker@liturgie.de).
Die Weiterbildung wird getragen von:
Katholisch-Theologischer Fakultätentag in
Kooperation mit dem Bereich Glaube und Bildung im Sekretariat der
Deutschen Bischofskonferenz.
Mitglieder der Trägerkommission sind:
- Prof. Dr. Helmut Hoping (Vorsitzender, Freiburg),
- Norbert Brieden (Bochum),
- Prof. Dr. Medard Kehl (Frankfurt St. Georgen),
- Dr. Burkhard van Schewick (Bonn),
- Dr. Johannes Schnocks (Bonn),
- Prof. Dr. Thomas Söding (Wuppertal),
- Prof. Dr. Berthold Wald (Paderborn).
Download 1: Flyer zur Hochschuldidaktischen Weiterbildung (PDF)
Download 2: Anmeldung für 2011/2012 (PDF)
Download 3: Evaluation Hochschuldidaktische Weiterbildung WS 2003-2004 (PDF)
Übersicht
Inhaltliche Struktur
Die hochschuldidaktische Weiterbildung in der Lehre der
katholischen Theologie vermittelt Grundqualifikationen für
didaktisches Handeln innerhalb und außerhalb von
Lehrveranstaltungen. Sie gliedert sich in drei Abschnitte:
- im 1. Abschnitt, Werkstattseminar (25.08. bis
29.08.2009), findet eine Einführung statt, in der die in eigenen
Lernprozessen und bisher in eigener Lehrpraxis gewonnenen Erfahrungen
reflektiert und neue didaktische Handlungsmuster theoretisch und
praktisch erarbeitet werden.
- im 2. Abschnitt, Vorlesungszeit WS 2009/2010,
steht das praktische Lernen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in
Lehrveranstaltungen des Wintersemesters im Mittelpunkt. Anregungen aus
dem 1. Abschnitt sollen hier in Versuche zur Gestaltung von
Lehr-Lernsituationen aufgenommen werden. Dieser Abschnitt wird durch
Hospitation und kollegiale Beratung der Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer
in regionalen Kleingruppen begleitet und mit Supervision
unterstützt.
- im 3. Abschnitt ,Werkstattseminar (9.3 bis
13.3.2010), werden die Erfahrungen des vergangenen Semesters
ausgewertet und zentrale didaktische Fragen vertieft. Ein Schwerpunkt
wird auf die Ausgestaltung der Rolle von Hochschullehrerinnen bzw.
-lehrern gelegt.
Fragen der Lehre und ihrer Reform werden unter
allgemein-hochschuldidaktischen und theologie-didaktischen
Gesichtspunkten auf drei Ebenen behandelt:
- auf der Mikroebene geht es um die Kommunikation in einzelnen Lehrsituationen;
- auf der Mesoebene steht die Gestaltung von
Lernsituationen und Lehrveranstaltungen bzw. einzelner Abschnitte
daraus im Mittelpunkt;
- auf der Makroebene wird das Curriculum des
Studiengangs in der katholischen Theologie bzw. der
Teilstudiengänge in ihrem Zusammenhang betrachtet.

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Methodische Gestaltung
Die Arbeit in den Werkstattseminaren ist erfahrungsoffen, teilnehmerorientiert und als aktives Lernen angelegt.
- Gearbeitet wird mit folgenden Methoden
- Videofeedback
- Moderation
- Simulationen
- Rollenspielen
- Visualisierung
- Gruppenarbeit
- Hospitationen und kollegiale Beratung
- Supervision
- Diskussion und Reflexion.
Integriert sind situationsangemessene und
problemzentrierte Informationen über
allgemein-hochschuldidaktische und theologie-didaktische Fragen.

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Ziele
Die hochschuldidaktische Weiterbildung intendiert
- die Einführung in die Grundlagen
didaktischen Denkens und Handelns unter den Bedingungen des Lernorts
Hochschule an den theologischen Fakultäten und Instituten;
- die Einübung des Umgangs mit Methoden und Medien der Hochschullehre in der Theologie und ihren Disziplinen;
- die didaktische Reflexion des Zusammenhangs von
Zielen, Inhalten und Methoden – in den einzelnen Fächern der
Theologie und ihrer Kooperation.
Erschlossen werden sollen Rahmenbedingungen und Ziele
des Theologiestudiums entsprechend der Ordnungen zur Ausbildung
für die pastoralen Berufe (z. B. Rahmenordnung für die
Priesterbildung) und die Religionslehrerinnen und Religionslehrer.
Der gemeinsame Fachbezug der Teilnehmenden erleichtert den Dialog zwischen den verschiedenen theologischen Bereichen.
Es wird der Austausch zwischen den Fakultäten verschiedener Hochschulen gefördert.
Im Programm ist Raum zur spirituellen Rekreation. Dazu trägt auch der Ort mit seiner Atmosphäre bei.

Die Erfahrungen und Reflexionen des Pilotkurses (1999/2000) liegen mittlerweile vor in dem Band
Theologie lehren. Hochschuldidaktik und Reform der
Theologie, herausgegeben von Monika Scheidler / Bernd Jochen Hilberath
/ Johannes Wildt, Quaestiones disputatae Bd. 197, 268 Seiten, Verlag
Herder, 1. Auflage Januar 2002, Euro 24,90 (ISBN 3-451-02197-8)
Der Band dokumentiert das spezifische Kurskonzept: Es
werden im Gespräch mit der Didaktik Ansätze zu einer Reform
der Theologie entwickelt, die sowohl forschendes und
interdisziplinäres als auch teilnehmer- und prozessorientiertes
Lehren und Lernen realisieren.

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Teilnehmerkreis
Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer,
Priester und Laien, die im deutschsprachigen Raum im Fach katholische
Theologie promovieren oder sich habilitieren. Eingeladen sind nicht nur
hauptberuflich an der Universität Tätige, sondern auch
Stipendiaten/innen und für die wissenschaftliche Qualifikation
freigestellte Theologen/innen. Um ein intensives Arbeiten zu
ermöglichen, soll die Gruppe aus ca. 15 Teilnehmern bestehen.
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Erwartungen an die Teilnehmenden
Das Gelingen der Werkstattseminare ist vor allem daran
gebunden, daß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen
und Vorstellungen im Hinblick auf Lehre und Studium zur Verfügung
stellen. Vorausgesetzt wird, daß die Teilnehmenden
- sich an allen drei Kursabschnitten beteiligen
- im WS eine Lehrveranstaltung leiten und bereit sind, sich von anderen Teilnehmenden hospitieren und beraten zu lassen,
- zur Teilnahme an der Gruppen-Supervision bereit sind.
Nach Abschluß der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

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Autorin: Frau Dr. Annemarie Mayer, Tübingen, März 2002
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