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Hochschuldidaktische Weiterbildung
für Habilitanden/innen und Doktoranden/innen
im Kloster Benediktbeuern

Unter Leitung von:

Prof. Dr. Monika Scheidler, Dresden
Dr. Oliver Reis, Dortmund

Die hochschuldidaktische Weiterbildung findet alle zwei Jahre statt. Der nächste Kurs ist für das WS 2009/2010 geplant. Die beiden Blockveranstaltungen finden statt vom 25.08. bis 29.08.2009 und vom 9.3 bis 13.3.2010. Nähere Informationen können per mail eingeholt werden bei:

Prof. Dr. Monika Scheidler (Monika.Scheidler@mailbox.tu-dresden.de) oder bei
Prof. Dr. Norbert Wolff SDB (wolff@pth-bb.de).

Die Weiterbildung wird getragen von:

Katholisch-Theologischer Fakultätentag in Kooperation mit dem Bereich Glaube und Bildung im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz.

Mitglieder der Trägerkommission sind:

  • Prof. Dr. Helmut Hoping (Vorsitzender, Freiburg),
  • Norbert Brieden (Bochum),
  • Prof. Dr. Medard Kehl (Frankfurt St. Georgen),
  • Dr. Burkhard van Schewick (Bonn),
  • Dr. Johannes Schnocks (Bonn),
  • Prof. Dr. Thomas Söding (Wuppertal),
  • Prof. Dr. Berthold Wald (Paderborn).


pdfDownload 1: Flyer zur Hochschuldidaktischen Weiterbildung (PDF)

pdfDownload 2: Anmeldung für 2009/2010 (PDF)

pdfDownload 3: Evaluation Hochschuldidaktische Weiterbildung WS 2003-2004 (PDF)

 


Übersicht


 

Inhaltliche Struktur

Die hochschuldidaktische Weiterbildung in der Lehre der katholischen Theologie vermittelt Grundqualifikationen für didaktisches Handeln innerhalb und außerhalb von Lehrveranstaltungen. Sie gliedert sich in drei Abschnitte:

  • im 1. Abschnitt, Werkstattseminar (25.08. bis 29.08.2009), findet eine Einführung statt, in der die in eigenen Lernprozessen und bisher in eigener Lehrpraxis gewonnenen Erfahrungen reflektiert und neue didaktische Handlungsmuster theoretisch und praktisch erarbeitet werden.
  • im 2. Abschnitt, Vorlesungszeit WS 2009/2010, steht das praktische Lernen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Lehrveranstaltungen des Wintersemesters im Mittelpunkt. Anregungen aus dem 1. Abschnitt sollen hier in Versuche zur Gestaltung von Lehr-Lernsituationen aufgenommen werden. Dieser Abschnitt wird durch Hospitation und kollegiale Beratung der Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer in regionalen Kleingruppen begleitet und mit Supervision unterstützt.
  • im 3. Abschnitt ,Werkstattseminar (9.3 bis 13.3.2010), werden die Erfahrungen des vergangenen Semesters ausgewertet und zentrale didaktische Fragen vertieft. Ein Schwerpunkt wird auf die Ausgestaltung der Rolle von Hochschullehrerinnen bzw. -lehrern gelegt.

Fragen der Lehre und ihrer Reform werden unter allgemein-hochschuldidaktischen und theologie-didakti­schen Gesichtspunkten auf drei Ebenen behandelt:

  • auf der Mikroebene geht es um die Kommunikation in einzelnen Lehrsituationen;
  • auf der Mesoebene steht die Gestaltung von Lernsituationen und Lehrveranstaltungen bzw. einzelner Abschnitte daraus im Mittelpunkt;
  • auf der Makroebene wird das Curriculum des Studiengangs in der katholischen Theologie bzw. der Teilstudiengänge in ihrem Zusammenhang betrachtet.

Weiterbildung


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Methodische Gestaltung

Die Arbeit in den Werkstattseminaren ist erfahrungsoffen, teilnehmerorientiert und als aktives Lernen angelegt.

  • Gearbeitet wird mit folgenden Methoden
  • Videofeedback
  • Moderation
  • Simulationen
  • Rollenspielen
  • Visualisierung
  • Gruppenarbeit
  • Hospitationen und kollegiale Beratung
  • Supervision
  • Diskussion und Reflexion.

Integriert sind situationsangemessene und problemzentrierte Informationen über allgemein-hochschuldidaktische und theologie-didaktische Fragen.

Methodische Gestaltung


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Ziele

Die hochschuldidaktische Weiterbildung intendiert

  • die Einführung in die Grundlagen didaktischen Denkens und Handelns unter den Bedingungen des Lernorts Hochschule an den theologischen Fakultäten und Instituten;
  • die Einübung des Umgangs mit Methoden und Medien der Hochschullehre in der Theologie und ihren Disziplinen;
  • die didaktische Reflexion des Zusammenhangs von Zielen, Inhalten und Methoden – in den einzelnen Fächern der Theologie und ihrer Kooperation.

Erschlossen werden sollen Rahmenbedingungen und Ziele des Theologiestudiums entsprechend der Ordnungen zur Ausbildung für die pastoralen Berufe (z. B. Rahmenordnung für die Priesterbildung) und die Religionslehrerinnen und Religionslehrer.

Der gemeinsame Fachbezug der Teilnehmenden erleichtert den Dialog zwischen den verschiedenen theologischen Bereichen.

Es wird der Austausch zwischen den Fakultäten verschiedener Hochschulen gefördert.

Im Programm ist Raum zur spirituellen Rekreation. Dazu trägt auch der Ort mit seiner Atmosphäre bei.

Ziele

 

Die Erfahrungen und Reflexionen des Pilotkurses (1999/2000) liegen mittlerweile vor in dem Band

Theologie lehren. Hochschuldidaktik und Reform der Theologie, herausgegeben von Monika Scheidler / Bernd Jochen Hilberath / Johannes Wildt, Quaestiones disputatae Bd. 197, 268 Seiten, Verlag Herder, 1. Auflage Januar 2002, Euro 24,90 (ISBN 3-451-02197-8)

Der Band dokumentiert das spezifische Kurskonzept: Es werden im Gespräch mit der Didaktik Ansätze zu einer Reform der Theologie entwickelt, die sowohl forschendes und interdisziplinäres als auch teilnehmer- und prozessorientiertes Lehren und Lernen realisieren.

Theologie lehren


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Teilnehmerkreis

Das Angebot richtet sich an Frauen und Männer, Priester und Laien, die im deutschsprachigen Raum im Fach katholische Theologie promovieren oder sich habilitieren. Eingeladen sind nicht nur hauptberuflich an der Universität Tätige, sondern auch Stipendiaten/innen und für die wissenschaftliche Qualifikation freigestellte Theologen/innen. Um ein intensives Arbeiten zu ermöglichen, soll die Gruppe aus ca. 15 Teilnehmern bestehen.


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Erwartungen an die Teilnehmenden

Das Gelingen der Werkstattseminare ist vor allem daran gebunden, daß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erfahrungen und Vorstellungen im Hinblick auf Lehre und Studium zur Verfügung stellen. Vorausgesetzt wird, daß die Teilnehmenden

  • sich an allen drei Kursabschnitten beteiligen
  • im WS eine Lehrveranstaltung leiten und bereit sind, sich von anderen Teilnehmenden hospitieren und beraten zu lassen,
  • zur Teilnahme an der Gruppen-Supervision bereit sind.

Nach Abschluß der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat.

Erwartungen

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Autorin: Frau Dr. Annemarie Mayer, Tübingen, März 2002